Donnerstag, 23. Oktober 2014

Der letzte Tag

Heute war wieder ein normaler Schultag. Am Abend hatte Frau Green eine Abschiedsparty organisiert, es gab Pizza und Eis, alle machten Fotos und schrieben Grüße in Erinnerungsbücher und spielten Spiele. 

Wir hatten eine schöne Zeit in Rochester und hoffen unsere neuen Freunde in der Zukunft wieder zu sehen!

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Der zwölfte Tag

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Der zwölfte Tag.

Auch dieser Tag begann - mal wieder - mit Schule, welche allerdings nur sehr kurz war, da wir heute im "Science und History Museum" von Rochester gewesen sind. Es ist ein Museum, welches von den Ureinwohnern Amerikas und deren Lebensweisen berichtet, ebenso wie von der Underground Railroad ,einer Route, auf der die Sklaven im 19. Jahrhundert nach Kanada geflohen sind. 
Als wir im Museum eingetroffen sind, wurden wir zuerst von einem freundlich guckenenden T-Rex mit einem dunklem Schnaufen begrüßt. Nach dieser "Begrüßung" kam allerdings auch die freundlichere und menschlichere Begrüßung: von unserer Führerin, welche uns später geholfen, hat die Eindrücke mit interessanten Backgroundinformationen spannender zu gestalten. 
Nun gut.
Unsere Führung ging in die zweite Etage, wo uns erstmal sehr viele fremde Sachen begegnet sind. Es ging mit der Zeit der Sklaverei los. Wir haben erfahren dass die Sklaven auf geheimen Routen nach kanada geflohen sind, da es dort keine Sklaverei gab und sich die Sklaven somit von ihren Eigentümern verstecken konnten.
Am interessantesten nach waren die Einzelschicksale. Hier paar Beispiele: Ein Sklave ist entkommen, indem er sich in eine ca. 1x1 Meter große Kiste gezwängt hat und damit in 26 h nach Philladelphia per Schiff gereist ist. 
Eine andere Frau lebte 7 Jahre lang in einer ebenfalls 1x1 Meter großen Nische um nicht endeckt zu werden und entwickelte raffinierte Ideen, um die Suche ihres Besitzers nach ihr auf falsche Fährten zu legen. Da sie schreiben konnte (was Sklaven in der Zeit verboten war), hat sie einen Brief verfasst in dem stand, dass sie sich jetzt in New York City befinde und dort lebe. Auf diesen Brief hin ist ihr Besitzer nach New York gefahren und hat nach ihr gesucht ... vergeblich.

Nach der Underground Railroad, hat sich die nächste Ausstellung mit den Indianern beschäftigt. Wir hatten durch Modelle tolle Einblicke in das Leben der damaligen Menschen.
Der dritte Teil war schließlich das Wissenschaftliche. Wir haben gelernt das Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt, sondern erzeugt werden muss und vieles weitere.
Ebenfalls hatten wir eine sehr tolle U-Bootfahrt mit einem hoch modernem 4D- Kino.
Insgesamt konnte man an diesem Tag viele neue Eindrücke sammeln und hat viel positives mitgenommen.


Marc

Dienstag, 21. Oktober 2014

Der elfte Tag




Zu Besuch im Irondeqouit Fire Department


Heute sind wir zunächst mit unseren Austauschpartnern in den Unterricht gegangen. Nach der 3. Stunde haben wir uns dann im Deutschraum getroffen, da wir eine Apple Farm besuchen wollten, doch da es draußen in Strömen regnete beschlossen wir, im Klassenraum Lunch zu essen und erst später los zu fahren. Malte aus unserer Gruppe hatte heute Geburtstag und die Lehrer hatten Kuchen und sein Partner hatte Cupcakes für unsere gesamte Truppe organisiert, die wir dann bei witzigen deutschen Geburtstagsliedern aßen. Nach der 6. Stunde sind wir endlich zur Apfelfarm gefahren. Wir durften uns auf einen Anhänger setzen und dann wurden wir über die Apfelfarm gefahren, wo uns viel über die verschiedenen Apfelsorten erklärt wurde. Wir hielten schließlich an einem Schuppen. In diesem Schuppen konnte man sehen, wie die Äpfel sortiert, verarbeitet und später in einem Kühlraum gelagert werden. Dann ging es zurück zum Shop der Apfelfarm, wo wir den sogenannten "Apple Cider" (übersetzt: Apfelsaft) selbst einmal probieren durften. Später wurde uns auch noch Kürbisbutter und Apfelbutter zum probieren angeboten. Wir hatten die Möglichkeit das sogenannte "Frisbeegolf" auszuprobieren. Man wirft wie auf einem Golfplatz Frisbeescheiben durch einen Parcours. Danach ging es weiter zu einem Indianermuseum.  Dort wurde uns die Geschichte von "Ganondagan" erzählt, einem Dorf, das von europäischen Einwanderern zerstört wurde. Später konnten wir uns ein originalgetreues Indianerhaus selbst einmal von innen und von außen angucken. Es war ein sehr spannender und abenteuerreicher Tag.
Imke

Der zehnte Tag

An unserem 5. ganzen Tag in Rochester hatten wir zum ersten Mal das Vergnügen, mit unseren Partnern den ganzen amerikanischen Schultag zu erleben. Da die Schulsysteme so verschieden sind, kann man nicht direkt sagen, welches anstrengender ist, aber für uns war es echt interessant mal zu erleben wie es in amerikanischen Highschools abläuft. Bis mindestens 15:00 Uhr hatten alle Schule und danach etwas Freizeit, bis um 18:45 Uhr unsere vorzeitige Halloween Party begann. Alle hatten sich verkleidet und es wurde alles in allem ein witziger Tagesabschluss. Wir höhlten Kürbisse aus, waren "Trick-or-Treating" (Süßes oder Saures-Rundgang) und hatten viel Spaß bis ungefähr 22:00 Uhr, da nach und nach nun alle abgeholt wurden.  

Sarah

Sonntag, 19. Oktober 2014

Der achte Tag

Der vierte Tag in Rochester begann in den Familien. Der einzige feste Termin war ein Treffen um 3 Uhr an den Niagara Fällen um ein Foto zu machen. Bereits auf der Fahrt dorthin konnte man den Dampf dieses riesigen Wasserfalls sehen. Wir kamen auf der amerikanischen Seite an und liefen über die 'Rainbow Bridge' zur kanadischen Seite des 'Niagara River'. Nachdem wir mit allen anwesenden Schülern ein Foto gemacht hatten, gingen wir in die Tunnelanlagen unter den Wasserfällen. Von der Aussichtsplattform aus konnte man sehr beeindruckende Fotos machen und kaum einer ließ die Gelegenheit ungenutzt,ein Selfie zu machen. Von einer anderen Tunnelöffenung konnte man das fallende Wasser sehen. 
Nachdem wir die Tunnel wieder verlassen hatten, haben wir uns auf den Weg zu den 'Maid of the Mist'-Booten gemacht. Auf dieser recht kühlen Rundfahrt sind wir sehr nah an die 'Horseshoe Falls' herangefahren und waren sehr dankbar für die Regenponchos die wir beim Betreten des Bootes bekommen hatten. 
Als Letztes sind wir im 'Rainforest Cafe' essen gegangen. Dieses einmalige Cafe zeichnet sich durch eine Einrichtung aus, die eine ziemlich überzeugende Dschungelatmosphäre erzeugt. Nach der Passkontrolle auf dem Rückweg in die USA, verließen wir 'Niagara Fall City'.

Tamko

Freitag, 17. Oktober 2014

Der siebte Tag

Heute haben wir von Frau Green eine Führung durch Rochester bekommen. Bei der sie uns verschiedene Dinge über die Stadt erzählt hat, wie z.B. über die Entstehung der Stadt und über das "Boomtown-Prinzip", das heißt Rochester hatte im ersten Jahr 15 Einwohner und ein paar Jahre später hatte die Stadt dann schon 700 Einwohner. Und sie wuchs immer schneller! Der Grund dafür war der Erie Canal, der die Wirtschaft in Rochester angekurbelt hat. Der Erie Canal wurde über eine Brücke über den Genesee River  geführt, was allerdings nicht die beste Lösung war und der Kanal später umgeleitet wurde, sodass die Brücke nicht mehr gebraucht wurde. Rochester hatte auch zeitweise eine eigene U-Bahn. Diese war nur ein paar Jahre in Betrieb, weil  die Menschen feststellten, dass man genauso gut über die Brücke laufen kann. Seitdem liegt der Tunnel still. 
Nach dieser kleinen Führung sind wir dann durch den dunklen U-Bahn-Tunnel gelaufen, in dem an den Wänden überall Graffiti waren. 
Nachdem wir dann wieder aus dem Tunnel rauskamen, ging es zum Dinosaur BBQ, das aussieht, wie eine Biker-Bar, wo wir gemeinsam Ribs und Sandwiches gegessen haben. 
Anschließend haben wir das George Eastman House besichtigt. Dort haben wir eine Führung durch das Haus des Kodak-Gründers bekommen.  Es war eine beeindruckende Villa. George Eastman ging gerne jagen und bei einer seiner Jagdtouren in Afrika erlegte er einen Elefanten, dessen Kopf nun in seinem Haus hängt. 
Man konnte auch viele Kameras ansehen, die er entwickelt hat, z.B. eine Kamera für 1 Dollar, die sich schon 1900 jeder Amerikaner leisten konnte. Mit dieser Idee verdiente er Millionen von Dollar, die, er nach seinem Tod spendete.
Nach dieser Tour ging es dann zu unseren Austauschpartnern und wir verbrachten den restlichen Tag mit ihnen.